Wer ist Andreas Wunn? Diese Frage stellen sich viele Zuschauer, die den Journalisten und Moderator aus dem ZDF kennen. Andreas Wunn ist seit vielen Jahren im deutschen Fernsehen tätig und hat sich vor allem als Journalist, Auslandskorrespondent, Moderator und Redaktionsleiter einen Namen gemacht. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von verschiedenen Radiostationen und Zeitungsredaktionen über die Außenpolitik des ZDF bis nach Südamerika. Dort leitete er mehrere Jahre das ZDF-Studio in Rio de Janeiro.
Neben seiner journalistischen Arbeit ist Wunn auch als Autor tätig. Seine Erfahrungen in Brasilien, Familiengeschichte und gesellschaftliche Themen finden sich in mehreren Büchern wieder. Mit dem Roman „Saubere Zeiten“ erweiterte er sein Tätigkeitsfeld außerdem um die Belletristik. 2026 erschien mit „Die Brüder, die wir waren“ ein weiterer Roman von ihm.
Quick Bio: Andreas Wunn
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Name | Andreas Wunn |
| Geboren | 19. Januar 1975 |
| Geburtsort | Neustadt an der Weinstraße |
| Aufgewachsen | Raum Trier/Konz |
| Beruf | Journalist, Fernsehmoderator und Autor |
| Studium | Politikwissenschaft |
| Universität | Freie Universität Berlin |
| Weitere Ausbildung | Waseda University, Tokio |
| Arbeitgeber | ZDF |
| Auslandserfahrung | USA, Japan, Bolivien und Brasilien |
| Früherer Schwerpunkt | Außenpolitik und Südamerika |
| Früheres Amt | Leiter des ZDF-Studios Rio de Janeiro |
| Aktuelle Funktion | Leiter und Moderator der ZDF-Tagesmagazine Berlin |
| Bekannte Sendungen | ZDF-Morgenmagazin, ZDF-Mittagsmagazin |
| Bücher | Unter anderem „Mutters Flucht“, „Saubere Zeiten“ und „Die Brüder, die wir waren“ |
| Wohnort laut Verlag | Berlin |
Die biografischen Eckdaten stammen vor allem aus dem offiziellen ZDF-Presseportal und aus Angaben des Aufbau Verlags.
Wer ist Andreas Wunn?
Andreas Wunn ist ein deutscher Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor. Er wurde am 19. Januar 1975 in Neustadt an der Weinstraße geboren und wuchs im Raum Trier auf. Nach seinem Abitur am Gymnasium Konz im Jahr 1994 absolvierte er zunächst einen sozialen Dienst im Ausland in Sucre, Bolivien.
Anschließend studierte Wunn Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Während seines Studiums sammelte er bereits journalistische Erfahrungen. Dazu gehörte unter anderem ein Arthur-F.-Burns-Stipendium für junge Journalisten, das ihn 1997 zum Radiosender KQED nach San Francisco führte.
Auch international sammelte er früh Erfahrungen. Zwischen 1999 und 2000 studierte er an der Graduate School of Asia-Pacific Studies der Waseda-Universität in Tokio und arbeitete gleichzeitig als Nachrichtenredakteur beim deutschen Programm von Radio Japan.
Der Beginn seiner journalistischen Karriere
Wunns Weg in den Journalismus begann bereits während seiner Studienzeit. Er arbeitete von 1997 bis 1999 im Berliner Büro der „Frankfurter Rundschau“ und war außerdem als Reporter bei Antenne Brandenburg tätig.
Der Einstieg in das ZDF erfolgte im Jahr 2000. Zunächst arbeitete Wunn als Redakteur beim „ZDF-Morgenmagazin“. Nach einem Redaktionsvolontariat im ZDF übernahm er Aufgaben in der Hauptredaktion Außenpolitik.
Diese Phase war für seine weitere Karriere besonders wichtig. Wunn entwickelte sich vom Redakteur zum Reporter und Moderator und sammelte umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Berichterstattung.
Von 2003 bis 2005 arbeitete er als Reporter und Redakteur in der ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik. Danach moderierte er unter anderem „heute in Europa“ und war als stellvertretender Moderator des „auslandsjournal“ tätig. 2007 wechselte er als Chef vom Dienst in die Chefredaktion des ZDF.
Andreas Wunn und seine Zeit in Brasilien
Ein besonders wichtiger Abschnitt in der Karriere von Andreas Wunn war seine Tätigkeit als Südamerika-Korrespondent.
Von November 2010 bis November 2016 arbeitete er als Südamerika-Korrespondent des ZDF und leitete das ZDF-Studio in Rio de Janeiro. In dieser Funktion berichtete er aus Brasilien und anderen Ländern der Region über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen.
Seine sechs Jahre in Südamerika prägten auch seine schriftstellerische Arbeit. Die Erfahrungen in Brasilien wurden später zu einem wichtigen Bestandteil seiner Bücher. Der Aufbau Verlag beschreibt ihn ebenfalls als Journalisten, der sechs Jahre lang als Südamerika-Korrespondent aus Rio de Janeiro berichtete.
Seine Zeit in Rio war dabei nicht nur beruflich bedeutsam. Brasilien wurde zu einem wiederkehrenden Thema in seinen Veröffentlichungen. Zu seinen frühen Büchern gehören „In Brasilien geht’s ohne Textilien“ und „Brasilien für Insider“.
Rückkehr nach Berlin und Arbeit beim ZDF
Nach sechs Jahren in Rio de Janeiro kehrte Andreas Wunn Ende 2016 nach Berlin zurück. Zum 1. Dezember 2016 übernahm er die Redaktionsleitung des ZDF-Morgenmagazins.
Das ZDF bestätigte damals, dass Wunn nach sechs Jahren als Studioleiter in Rio de Janeiro die Redaktionsleitung des Morgenmagazins im Hauptstadtstudio Berlin übernahm.
Seit April 2018 ist Wunn Leiter der Redaktion Tagesmagazine Berlin und damit mit dem „ZDF-Morgenmagazin“ sowie dem „ZDF-Mittagsmagazin“ verbunden. Auch die offizielle ZDF-Biografie führt ihn als Leiter und Moderator dieser beiden Formate.
Damit verbindet seine heutige Tätigkeit journalistische Führung und Moderation. Seine Karriere umfasst inzwischen nahezu alle wichtigen Bereiche des Fernsehjournalismus: Redaktion, Außenpolitik, Auslandskorrespondenz, Moderation und Redaktionsleitung.
Andreas Wunn als Autor
Neben dem Fernsehen ist Andreas Wunn auch schriftstellerisch aktiv. Seine Bücher beschäftigen sich unter anderem mit Brasilien, Familiengeschichte und persönlichen Erinnerungen.
Zu seinen bekannten Veröffentlichungen gehören „In Brasilien geht’s ohne Textilien“, „Brasilien für Insider“ und „Mutters Flucht“. Mit „Saubere Zeiten“ veröffentlichte er 2023 seinen ersten Roman. Der Aufbau Verlag bezeichnet „Saubere Zeiten“ als sein Romandebüt.
In „Saubere Zeiten“ verbindet Wunn eine Familiengeschichte mit historischen und gesellschaftlichen Themen. Literaturland Saar weist außerdem auf den Bezug zu seiner eigenen Familiengeschichte hin: Im Mittelpunkt steht unter anderem sein Großvater, der als Drogist in St. Ingbert tätig war und nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Waschmittel REI erfolgreich wurde.
„Mutters Flucht“ und die Familiengeschichte
Auch „Mutters Flucht“ beschäftigt sich mit familiärer Vergangenheit. Der Titel verweist auf die Geschichte seiner Mutter und die Suche nach einer verlorenen Heimat.
Familiengeschichte ist damit ein wiederkehrendes Element in Wunns schriftstellerischer Arbeit. Dabei geht es nicht ausschließlich um persönliche Erinnerungen, sondern auch um die historischen Erfahrungen verschiedener Generationen.
Gerade diese Verbindung von persönlicher Familiengeschichte und Zeitgeschichte unterscheidet seine schriftstellerische Arbeit von seiner täglichen Tätigkeit im Nachrichtenjournalismus.
„Die Brüder, die wir waren“: Andreas Wunn 2026
Auch 2026 ist Andreas Wunn als Autor präsent. Sein neuer Roman „Die Brüder, die wir waren“ beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Geschwistern und der Frage, was passiert, wenn sich Brüder im Laufe des Lebens voneinander entfernen.
Das Buch erscheint beim Verlag Pfaueninsel und wurde Ende September 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Ankündigung von radio3 beschreibt den Roman als Geschichte über Brüder, deren Beziehung von der Kindheit bis ins höhere Alter reicht und sich im Laufe der Zeit verändert.
Damit setzt Wunn seine Beschäftigung mit Familien- und Generationenthemen fort. Während „Saubere Zeiten“ eine Unternehmerfamilie und die Beziehung zwischen Vätern und Söhnen thematisierte, steht in „Die Brüder, die wir waren“ die Beziehung zwischen Geschwistern im Mittelpunkt.
Andreas Wunn Partnerin und Ehefrau
Ein häufig gesuchtes Thema ist „Andreas Wunn Partnerin“. Hier ist eine klare Unterscheidung zwischen öffentlich belegbaren und nicht ausreichend bestätigten Angaben wichtig.
Die offizielle ZDF-Biografie konzentriert sich auf seine berufliche Laufbahn und nennt keine ausführlichen Informationen über eine aktuelle Partnerin oder Ehefrau.
In älteren öffentlich zugänglichen biografischen Darstellungen wird allerdings angegeben, dass Wunn mit einer brasilianischen Philosophin verheiratet sei und einen Sohn habe. Diese Information findet sich beispielsweise in der deutschsprachigen Wikipedia-Biografie.
Da diese privaten Angaben nicht in der aktuellen offiziellen ZDF-Biografie bestätigt werden, sollten weitergehende Aussagen über seinen heutigen Beziehungsstatus nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden.
Andreas Wunn Familie, Eltern und Bruder
Auch nach „Andreas Wunn Familie“, „Andreas Wunn Eltern“ oder „Andreas Wunn Bruder“ wird häufig gesucht. Zu seiner Familiengeschichte existieren zwar interessante öffentlich dokumentierte Informationen, doch konkrete persönliche Angaben zu seinen Eltern oder Geschwistern sind in seriösen biografischen Quellen nur begrenzt vorhanden.
Bekannter ist die Geschichte seines Großvaters. Andreas Wunn ist der Enkel des Drogisten und Unternehmers, der mit der Marke REI verbunden war. Diese Familiengeschichte spielt in seiner schriftstellerischen Arbeit eine Rolle.
Bei Namen und persönlichen Daten weiterer Familienmitglieder sollte deshalb Zurückhaltung geübt werden, wenn keine verlässliche öffentliche Quelle entsprechende Angaben bestätigt.
Hat Andreas Wunn eine Parteizugehörigkeit?
Auch die Suchanfrage „Andreas Wunn Parteizugehörigkeit“ taucht im Zusammenhang mit seiner Person auf. Es gibt jedoch keinen belastbaren Hinweis in seiner offiziellen ZDF-Biografie, der eine Parteimitgliedschaft oder eine bestimmte Parteizugehörigkeit dokumentiert.
Seine berufliche Tätigkeit als Journalist und Moderator ist von einer Parteifunktion zu unterscheiden. Politische Themen gehören aufgrund seiner journalistischen Arbeit regelmäßig zu seinem Tätigkeitsfeld, insbesondere durch seine früheren Aufgaben in der Außenpolitik und seine Arbeit als Auslandskorrespondent. Daraus lässt sich jedoch keine persönliche Parteizugehörigkeit ableiten.
Ein international geprägter Journalist
Ein Blick auf die Karriere von Andreas Wunn zeigt, wie international sein beruflicher Werdegang ist. Er sammelte Erfahrungen in Bolivien, den USA und Japan, studierte in Berlin und Tokio und arbeitete später sechs Jahre lang in Brasilien.
Diese internationale Erfahrung ist ein wichtiger Bestandteil seines journalistischen Profils. Besonders die Jahre in Südamerika erweiterten seine Perspektive auf Politik, Gesellschaft und Kultur außerhalb Deutschlands.
Seine Karriere zeigt zugleich die Entwicklung vom Radioreporter und Zeitungsmitarbeiter über den Außenpolitik-Redakteur zum Auslandskorrespondenten und schließlich zum Moderator und Redaktionsleiter.
Andreas Wunn heute
Heute ist Andreas Wunn vor allem mit dem ZDF-Morgenmagazin und dem ZDF-Mittagsmagazin verbunden. Das ZDF führt ihn als Leiter der Redaktion Tagesmagazine Berlin und als Moderator.
Parallel dazu arbeitet er weiterhin als Autor. Der Aufbau Verlag führt ihn als Autor und nennt Berlin als seinen heutigen Lebensmittelpunkt.
Seine berufliche Laufbahn verbindet damit zwei unterschiedliche Welten: den schnellen, aktuellen Nachrichtenjournalismus und das wesentlich langsamere Schreiben von Büchern. In einem Interview erklärte Wunn, dass er das Schreiben als Ausgleich zu seinem hektischen Alltag im Nachrichtengeschäft empfinde.
Fazit: Wer ist Andreas Wunn?
Wer ist Andreas Wunn? Er ist ein deutscher Journalist, Fernsehmoderator und Autor, der seit vielen Jahren zum Umfeld des ZDF gehört. Geboren 1975 in Neustadt an der Weinstraße, studierte er Politikwissenschaften in Berlin und Tokio und sammelte schon früh internationale journalistische Erfahrungen.
Seine sechs Jahre als ZDF-Südamerika-Korrespondent in Rio de Janeiro waren ein wichtiger Abschnitt seiner Karriere. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland übernahm er Führungsaufgaben beim ZDF-Morgenmagazin und später bei der Redaktion Tagesmagazine Berlin. Gleichzeitig entwickelte er sich als Buchautor weiter und verarbeitete unter anderem seine Erfahrungen in Brasilien sowie Themen aus seiner Familiengeschichte.
Private Fragen zu Partnerin, Kindern, Eltern oder einer möglichen Parteizugehörigkeit sollten dagegen nur anhand belastbarer Quellen beantwortet werden. Gerade bei öffentlich nicht eindeutig bestätigten Angaben ist es sinnvoll, zwischen dokumentierten Fakten und Internet-Spekulationen zu unterscheiden. Wer sich für weitere deutsche Journalisten, Moderatoren und aktuelle Persönlichkeiten interessiert, findet auf Heute Zentrale weitere informative Beiträge zu bekannten Namen aus Medien, Gesellschaft und öffentlichem Leben.
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